»Menowin Fröhlich in Mischtechnik«
Süddeutsche Zeitung (Ebersberg) - 21.04.2010
Kunst zum Ausschneiden
"Wer ist denn der geilste Oberchecker": Die Gruppe "xhoch4" bringt in Ebersberg DSDS auf die Leinwand
" (...) Boris Schmelter füllt die Nische 1 mit einer wandbedeckenden Collage: Papier, Pappe, Makulaturtapete, Folie, Klebepunkte, Fahrpläne, Zeitungsseiten sind hier in Schichten übereinander angebracht, mehrfach übermalt und mit Kleister verzerrt worden. Daraus hat er einige Rechtecke ausgeschnitten und gerahmt daneben gehängt. "Derfs noch a Stückerl mehr sein?", lautet die Frage auf dem Plakat neben der Collage. Es fordert dazu auf, sich vom Künstler ein Stück aus dem Bild ausschneiden zu lassen. Schmelter gefällt die Ordnung, die "Ausstellbarkeit" und die geometrische Exaktheit, die seine "unordentliche Collage" dadurch erhält. Bürgermeister Walter Brilmayer, der zur großen Freude der Veranstalter zur Eröffnung erschienen ist, scheint von der Vorstellung, so ein "Kunststück" mit nach Hause zu nehmen, wenig angetan.
Der Titel der Ausstellung bezieht sich im Wesentlichen auf René Arbeithubers Portätzyklus mit Teilnehmern aus der Serie "Deutschland sucht den Superstar". Sein Favorit "Menowin Fröhlich" (Mischtechnik auf Leinwand, etwa 500 Euro) hat allerdings im Finale am Samstag verloren. Sollte das Bild daher keinen Absatz finden, dürfte das für die Künstler, so sagt Margarita Günder-Klein, kein Problem sein. Denn "xhoch4" verdienen ihr Geld mit ihrem Büro für Grafikdesign in München - lediglich Daniel Lange alias Daniel Firlus betreibt in Ingolstadt, der Heimatstadt des Künstlerkollektivs, ein Café. (...) "
VIKTORIA GROSSMANN
"Wer ist denn der geilste Oberchecker": Die Gruppe "xhoch4" bringt in Ebersberg DSDS auf die Leinwand
" (...) Boris Schmelter füllt die Nische 1 mit einer wandbedeckenden Collage: Papier, Pappe, Makulaturtapete, Folie, Klebepunkte, Fahrpläne, Zeitungsseiten sind hier in Schichten übereinander angebracht, mehrfach übermalt und mit Kleister verzerrt worden. Daraus hat er einige Rechtecke ausgeschnitten und gerahmt daneben gehängt. "Derfs noch a Stückerl mehr sein?", lautet die Frage auf dem Plakat neben der Collage. Es fordert dazu auf, sich vom Künstler ein Stück aus dem Bild ausschneiden zu lassen. Schmelter gefällt die Ordnung, die "Ausstellbarkeit" und die geometrische Exaktheit, die seine "unordentliche Collage" dadurch erhält. Bürgermeister Walter Brilmayer, der zur großen Freude der Veranstalter zur Eröffnung erschienen ist, scheint von der Vorstellung, so ein "Kunststück" mit nach Hause zu nehmen, wenig angetan.
Der Titel der Ausstellung bezieht sich im Wesentlichen auf René Arbeithubers Portätzyklus mit Teilnehmern aus der Serie "Deutschland sucht den Superstar". Sein Favorit "Menowin Fröhlich" (Mischtechnik auf Leinwand, etwa 500 Euro) hat allerdings im Finale am Samstag verloren. Sollte das Bild daher keinen Absatz finden, dürfte das für die Künstler, so sagt Margarita Günder-Klein, kein Problem sein. Denn "xhoch4" verdienen ihr Geld mit ihrem Büro für Grafikdesign in München - lediglich Daniel Lange alias Daniel Firlus betreibt in Ingolstadt, der Heimatstadt des Künstlerkollektivs, ein Café. (...) "
VIKTORIA GROSSMANN
Boris Schmelter, Christian Bolza, René Arbeithuber und Daniel Firlus sind

