»"Oberchecker" im Künstlerkollektiv«
Süddeutsche Zeitung (Ebersberg) - 17./18.04.2010
Die Gruppe "xhoch4" zeigt von diesem Wochenende an Collagen. Zeichnungen und Gemälde in der Galerie Alte Brennerei
" (...) Die großformatigen Collagen, Zeichnungen und Acrylgemälde von Arbeithuber wirken wütend; nicht selten ist ein Protestslogan quer über die Leinwand geschrieben. Er zerschneidet Bücher und Zeitschriften für seine Arbeiten, bringt immer wieder Adolf Hitler ins Spiel - nicht ohne ihm Nonsens-Zitate beizugeben - und erinnert in dieser Verfahrensweise an die Bilder von Jonathan Meese.
Bolzas Bilder und Plastiken hingegen sind meditative Variationen ein und desselben Themas im Stil der frühen Moderne: er arbeitet mit aufgefalteten Würfeln, die entweder gezeichnet und unterschiedlich koloriert oder als goldüberzogene Plastik gezeigt werden.
Die Vergangenheit aller Künstler in der Graffiti-Szene scheint am deutlichsten bei Schmelter durch. Auf große Papierbahnen sprüht, klebt, schreibt und malert er viele Schichten übereinander, bis Muster mit scheinbar unendlicher Tiefe entstehen. Die Papierbahnen schneidet der Künstler dann in handlichere Stücke. "Die Besucher können sich auch ihr Lieblingsstück aussuchen - wie beim Metzger", erklärt er.
Malte Conradi
" (...) Die großformatigen Collagen, Zeichnungen und Acrylgemälde von Arbeithuber wirken wütend; nicht selten ist ein Protestslogan quer über die Leinwand geschrieben. Er zerschneidet Bücher und Zeitschriften für seine Arbeiten, bringt immer wieder Adolf Hitler ins Spiel - nicht ohne ihm Nonsens-Zitate beizugeben - und erinnert in dieser Verfahrensweise an die Bilder von Jonathan Meese.
Bolzas Bilder und Plastiken hingegen sind meditative Variationen ein und desselben Themas im Stil der frühen Moderne: er arbeitet mit aufgefalteten Würfeln, die entweder gezeichnet und unterschiedlich koloriert oder als goldüberzogene Plastik gezeigt werden.
Die Vergangenheit aller Künstler in der Graffiti-Szene scheint am deutlichsten bei Schmelter durch. Auf große Papierbahnen sprüht, klebt, schreibt und malert er viele Schichten übereinander, bis Muster mit scheinbar unendlicher Tiefe entstehen. Die Papierbahnen schneidet der Künstler dann in handlichere Stücke. "Die Besucher können sich auch ihr Lieblingsstück aussuchen - wie beim Metzger", erklärt er.
Malte Conradi
Die Besucher dürfen sich in Boris Schmelters Gemälden ihre Lieblingsstelle aussuchen - die schneidet er dann heraus.

