»Graffiti in der Bank«
Neuburger Rundschau - 21.08.2010
Von Volker Linder
Ingolstadt Die Autofahrer staunten im Juni nicht schlecht, als die Bahnunterführung in Unsernherrn von 60 Graffiti-Künstlern aus aller Herren Länder bevölkert war: Die Sprayer kamen bis aus Spanien und Japan angereist, um bei der zweiten Ausgabe des größten Graffiti-Treffens Süddeutschlands dabei zu sein. Am Wochenende des 12. und 13. Juni entstand auf 250 Metern Fläche hochwertige Kunst. Seit der Vernissage am Donnerstagabend sind die Ergebnisse der „Grande Schmierâge“ in einer Fotoausstellung in der Sparkasse am Rathausplatz zu sehen.
La Grande Schmierâge fand zum zweiten Mal statt
Das Graffiti-Treffen will die Akzeptanz für diese aus der Subkultur entstandene Kunstform fördern und sie zugleich aus der Illegalität herausholen. „La Grande Schmierâge“ wurde nach einem ersten Anlauf 2007 in diesem Jahr vom Stadtjugendring, dem Jugendhaus Fronte 79 und dem Designbüro xhoch4 veranstaltet.
Die Sparkasse stellt nun ihre Schalterhalle als Ausstellungsraum zur Verfügung und holt damit das Geschehen von den Betonwänden der Unterführung im Ingolstädter Süden mitten ins Herz der Stadt. Vorstandsmitglied Anton Hirschberger betonte bei seiner Eröffnungsrede das Engagement der Bank, das sich nicht nur auf klassische Kultur erstrecke, sondern bewusst auch Gespür für Junges und Progressives zeige.
Zu sehen ist neben zwei 25 Meter langen Panoramabildern der entstandenen Wände und einer großen Sammlung an Fotos auch eine filmische Dokumentation, die einen guten Eindruck vom Event-Charakter des Graffiti-Treffens vermittelt. Kulturreferent Gabriel Engert sagte bei der Veranstaltung bereits weitere Unterstützung zu. Voraussichtlich wird es übernächstes Jahr die dritte Ausgabe der Grande Schmierâge geben. Die Ausstellung ist tagsüber während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen.
Mehr Infos im Internet unter www.la-grande-schmierage.de
Online gibt es den Artikel unter www.augsburger-allgemeine.de.
Ingolstadt Die Autofahrer staunten im Juni nicht schlecht, als die Bahnunterführung in Unsernherrn von 60 Graffiti-Künstlern aus aller Herren Länder bevölkert war: Die Sprayer kamen bis aus Spanien und Japan angereist, um bei der zweiten Ausgabe des größten Graffiti-Treffens Süddeutschlands dabei zu sein. Am Wochenende des 12. und 13. Juni entstand auf 250 Metern Fläche hochwertige Kunst. Seit der Vernissage am Donnerstagabend sind die Ergebnisse der „Grande Schmierâge“ in einer Fotoausstellung in der Sparkasse am Rathausplatz zu sehen.
La Grande Schmierâge fand zum zweiten Mal statt
Das Graffiti-Treffen will die Akzeptanz für diese aus der Subkultur entstandene Kunstform fördern und sie zugleich aus der Illegalität herausholen. „La Grande Schmierâge“ wurde nach einem ersten Anlauf 2007 in diesem Jahr vom Stadtjugendring, dem Jugendhaus Fronte 79 und dem Designbüro xhoch4 veranstaltet.
Die Sparkasse stellt nun ihre Schalterhalle als Ausstellungsraum zur Verfügung und holt damit das Geschehen von den Betonwänden der Unterführung im Ingolstädter Süden mitten ins Herz der Stadt. Vorstandsmitglied Anton Hirschberger betonte bei seiner Eröffnungsrede das Engagement der Bank, das sich nicht nur auf klassische Kultur erstrecke, sondern bewusst auch Gespür für Junges und Progressives zeige.
Zu sehen ist neben zwei 25 Meter langen Panoramabildern der entstandenen Wände und einer großen Sammlung an Fotos auch eine filmische Dokumentation, die einen guten Eindruck vom Event-Charakter des Graffiti-Treffens vermittelt. Kulturreferent Gabriel Engert sagte bei der Veranstaltung bereits weitere Unterstützung zu. Voraussichtlich wird es übernächstes Jahr die dritte Ausgabe der Grande Schmierâge geben. Die Ausstellung ist tagsüber während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen.
Mehr Infos im Internet unter www.la-grande-schmierage.de
Online gibt es den Artikel unter www.augsburger-allgemeine.de.
Stolze Macher: Andreas Utz vom Stadtjugendring, Jörg Tiedt von der Sparkasse, Daniel Lange und Boris Schmelter von xhoch4 mit dem 25 Meter langen Panoramabild (von links). Foto: Volker Linder

